Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 3. September 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der Software «Consello» (nachfolgend «die Software»). Anbieter ist deren Betreiber (nachfolgend «Anbieter»), erreichbar unter leonard@spm.li; die vollständigen Anbieterangaben werden spätestens mit dem Angebot mitgeteilt.

Consello richtet sich ausschliesslich an Unternehmen (B2B). Ein Vertragsschluss mit Konsumentinnen und Konsumenten ist ausgeschlossen. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als Online-Dienst (Software as a Service) über das Internet zur Verfügung. Massgebend ist der Funktionsumfang im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter und darf Funktionen verbessern oder ersetzen, solange der wesentliche Charakter der Leistung erhalten bleibt. Ein Anspruch auf bestimmte künftige Funktionen besteht nicht.

3. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch schriftliche Annahme (E-Mail genügt) eines Angebots des Anbieters oder durch Freischaltung des Zugangs nach Bestellung zustande. Eine unverbindliche Demo begründet kein Vertragsverhältnis.

4. Nutzungsrecht

Der Kunde erhält für die Vertragsdauer das nicht ausschliessliche, nicht übertragbare Recht, die Software für den eigenen Betrieb zu nutzen. Der Kunde darf Zugänge für eigene Mitarbeitende einrichten. Nicht zulässig sind insbesondere: die Weitergabe des Zugangs an Dritte ausserhalb des Betriebs, das Umgehen technischer Schutzmassnahmen, automatisiertes massenhaftes Auslesen sowie die Nutzung für rechtswidrige Zwecke.

5. Preise und Zahlung

Es gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Preis, im Standardfall CHF 480 pro Monat bei monatlicher Rechnung oder CHF 400 pro Monat bei Jahresrechnung, jeweils zuzüglich einer allfälligen Mehrwertsteuer. Rechnungen sind innert 30 Tagen zahlbar. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Nachfrist den Zugang sperren; die Zahlungspflicht bleibt bestehen.

6. Laufzeit und Kündigung

Bei monatlicher Rechnung ist der Vertrag jederzeit auf das Ende eines Kalendermonats kündbar. Bei Jahresrechnung läuft der Vertrag ein Jahr und verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn er nicht mindestens 30 Tage vor Ablauf gekündigt wird. Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt). Bereits bezahlte Entgelte für angebrochene Laufzeiten werden nicht zurückerstattet. Das Recht beider Parteien zur ausserordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt vorbehalten.

7. Pflichten des Kunden

8. Daten des Kunden, Export und Löschung

Die vom Kunden eingegebenen oder importierten Daten bleiben beim Kunden bzw. bei den daran Berechtigten. Der Kunde kann seine Daten während der Vertragsdauer über die Sicherungsfunktion der Software exportieren. Nach Vertragsende löscht der Anbieter die Betriebsdaten des Kunden innert 90 Tagen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Auf Wunsch stellt der Anbieter vor der Löschung einen Export bereit.

Der Anbieter erstellt regelmässige technische Sicherungen. Dem Kunden wird empfohlen, zusätzlich eigene Exporte anzulegen.

9. Datenschutz und Unterauftragnehmer

Der Anbieter bearbeitet Personendaten gemäss der Datenschutzerklärung. Für Betrieb und Weiterentwicklung setzt der Anbieter Unterauftragnehmer ein (insbesondere Datenbank- und Hosting-Anbieter sowie KI-Dienste); die aktuelle Liste ist in der Datenschutzerklärung aufgeführt. Bei ERP-Anbindungen (z. B. bexio, Proffix) greift die Software ausschliesslich lesend auf die Buchhaltung des Kunden zu.

10. KI-generierte Inhalte

Teile der Software (z. B. Wochenbericht, Analyse, Hilfe-Chat) erzeugen Inhalte mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Solche Inhalte können unvollständig, ungenau oder fehlerhaft sein. Sie dienen der Orientierung und ersetzen keine eigene Prüfung. Entscheidungen, die der Kunde gestützt auf solche Inhalte trifft, liegen in seiner eigenen Verantwortung.

11. Keine Beratung

Die Software und ihre Auswertungen stellen keine Buchführungs-, Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar und ersetzen weder Treuhänder noch Revisionsstelle. Massgebend für Buchhaltung und Abschluss bleiben die Systeme und Fachpersonen des Kunden.

12. Verfügbarkeit und Wartung

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, sichert jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und ausserhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt. Der Anbieter darf die Software bei Sicherheitsrisiken vorübergehend einschränken.

13. Support

Support erfolgt per E-Mail an leonard@spm.li an Werktagen. Reaktionszeiten werden nicht zugesichert, sofern nichts anderes vereinbart ist.

14. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus rechtswidriger Absicht und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit sowie für Hilfspersonen ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Soweit eine Haftung besteht, ist sie – ausser bei Personenschäden – gesamthaft beschränkt auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten vor dem Ereignis bezahlten Entgelte. Ausgeschlossen ist, soweit gesetzlich zulässig, die Haftung für indirekte Schäden und Folgeschäden wie entgangenen Gewinn oder Datenverlust, der durch zumutbare eigene Sicherungen (Ziffer 8) vermeidbar gewesen wäre.

15. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung, soweit diese auf Ereignissen beruht, die ausserhalb ihres Einflussbereichs liegen (z. B. Ausfälle von Infrastruktur Dritter, Naturereignisse, behördliche Anordnungen).

16. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB anpassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform angekündigt. Ist der Kunde mit einer Änderung nicht einverstanden, kann er den Vertrag auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; andernfalls gilt die Änderung als genehmigt.

17. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirtschaftlich möglichst gleichwertige Regelung. Es gilt schweizerisches Recht unter Ausschluss der Kollisionsnormen und des UN-Kaufrechts (CISG). Ausschliesslicher Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, soweit zwingendes Recht keinen anderen Gerichtsstand vorschreibt.